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Der Umgang mit der Vielfalt an Lebenskulturen fordert nicht nur die Unternehmen und deren Leitungen heraus, sondern auch die Beschäftigten. Gerade auch in der Gastronomie und Hotellerie. Da ist jede Einzelne, jeder Einzelne aufgerufen nicht bei seinen Vorurteilen stehen zu bleiben, sondern seinem Kollegen und seiner Kollegin in Offenheit zu begegnen.

Es nicht bei Missverständnissen bewenden zu lassen, sondern im Gespräch nach konstruktiven Lösungen zu suchen. Jede Einzelne und jeder Einzelne sollen sich für das „Zueinander stehen“ einsetzen und dazu beitragen, dass Vielfalt nicht als Belastung in der Zusammenarbeit gesehen, sondern als Stärke genutzt wird.
Der Kirchenauftritt an der Igeho 2011 steht unter der Botschaft von Christus, dass wir „Salz der Erde“ sind (Matthäus 5,13). Wir sollen wie Salz wirken, im Sinne des Evangeliums, der frohen Botschaft. Auch am Arbeitsplatz. Zwar schaffen unsere Liebe und unsere Versöhnungsarbeit keine gerechte Gesamtgesellschaft. Aber auch das Wenige, das wir durch ein engagiertes Verhalten in unserem Arbeitsteam bewirken können, macht Sinn. Unsere Liebe und unsere Versöhnungsarbeit verändern etwas im Kleinen: Sie verbessern die Zusammenarbeit und vertiefen die Gemeinschaft.
Anstösse für den Alltag
Die Kirchen wollen es an ihrem Stand nicht bei grundsätzlichen Überlegungen bewenden lassen, sondern auch konkrete Anstösse für den Alltag geben. Unter der Botschaft „Ihr seid das Salz des Lebens“ bekommen die Messebesucherinnen und –besucher folgende auf Salzsäcklein aufgedruckte Kurzbotschaften mit auf den Weg:
• Dass du im Team bist, macht uns stark.
• Deine Kultur ist Würze für unser Team.
• Kulturelle Vielfalt ist eine Chance. Packen wir sie!


Um die unterschiedlichen Kulturen deutlich zu machen stösst man am Kirchenstand nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Tamil, Türkisch, Italienisch, Englisch und Spanisch.
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