Ein ökumenisches Anliegen der Kirchen |
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FazitUnterschiedliche Lebenskulturen - ein Team
Mit Freude darf festgehalten werden,
dass der Erfolg des kirchlichen Engagements an der Internationalen
Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum Igeho
gegenüber dem Auftritt 2009 nochmals gesteigert werden konnte. Die Zahl
der Standbesuchenden hat alle Erwartungen übertroffen. Dazu beigetragen
hat nicht zuletzt die Zielsetzung: Das Publikum sollte unter dem
Jesuswort „Ihr seid das Salz der Erde“ auf die Chancen der
unterschiedlichen Lebenskulturen aufmerksam gemacht werden. |
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Eine gute Vorbereitung und Schulung und der Einsatz von farbigem Salz ermöglichten es dem Standpersonal den Besuchenden überzeugend aufzuzeigen, dass diejenigen als Salz der Erde wirken, die über die unterschiedlichen Lebenskulturen hinaus im Geiste des Evangeliums in der Gemeinschaft der Menschen leben. Auch die für die Messe realisierten Printmedien erwiesen sich als gute Hilfe. Positiv ausgewirkt hat sich, dass früh eine theologische Grundlage erarbeitet wurde, welche sowohl für die Kommunikation im Vorfeld der Messe als auch für die Gespräche am Stand ein gutes Fundament bildete. Der Erfolg ist aber auch darauf zurückzuführen, dass dem „Handling“ des Standes schon in der Vorbereitungsphase grosses Gewicht beigemessen wurde. Dabei ging es nicht nur um eine optimale Messearbeit, sondern auch um ein Vertrautmachen mit der im Zentrum des Engagements stehenden Botschaft. Elemente der Vorbereitung waren ferner die Konzentration des Standpersonals auf weniger Leute, eine umfassende schriftliche Information, der Einblick in einen Gastrobetrieb, ein Messetraining für Personen, die als Multiplikatoren dienten sowie ein intensiviertes tägliches Briefing. Erfreuliche Besuche Die verstärkte Medienarbeit hat im Vorfeld der Igeho vor allem in den kirchlichen Medien zu erfreulich vielen Publikationen geführt. Aber auch die Berücksichtigung der Messe-Medien und unser Internetauftritt, der keinen Vergleich zu scheuen hat, haben dazu beigetragen, dass der „Kirchenstand“ über die kirchlichen Kreise hinaus zum Thema wurde. Dass unser Thema am Messesonntag im Rahmen des Messe-Forums durch eine gut besetzte Gesprächsrunde kompetent diskutiert wurde darf ebenfalls als Erfolg verbucht werden. Erfreulich waren der gemeinsame Stand-Besuch der Fachkommission des SEK und der SBK sowie der Besuch des Vorstandes von „Kirchen in der Gastronomie der EKD“. Dieser Besuch fiel mit dem Baden-Württemberg-Tag zusammen, an dem wir auch Vertreter der reformierten Kirchen aus Württemberg und Baden willkommen heissen durften. Anlässlich eines Apéros ergaben sich wertvolle Kontakte und Gespräche. Eine Besinnung am Sonntag? Selbstverständlich können auch am erfolgreichen Engagement 2011 weitere Verbesserungen vorgenommen werden. Vorerst ist jedoch die Frage der zukünftigen Trägerschaft, von der die Projektorganisation abhängt, zu klären. Hier sind Gespräche im Gang. Wenn immer möglich soll durch eine Intensivierung der Schulung das Stand-Handling weiter verbessert werden, wobei auch der Zeitpunkt des täglichen Briefings sowie der Personal-Einsatzplan zu überdenken sind. Zu prüfen ist ferner, wie der im Rahmen des Messe-Forums stattfindende Kirchentalk über die Talkbesucher hinaus getragen und ob die Kirchen sogar einen zweiten Talk-Termin bekommen können. Das würde erlauben, am Sonntag eine Art Besinnung durchzuführen. Die Projektgruppe
„Kirchen an der Igeho“ befürwortet eine Fortsetzung des kirchlichen
Engagements an der „Gastromesse“. Wie ein solches aussehen kann und soll
hängt nicht nur von der neuen Trägerschaft und den Finanzen, sondern u.a.
auch davon ab, ob der Kirchenstand 2013 allenfalls in die neue
Messehalle gezügelt werden muss. Im Kontakt mit der Messeleitung, die
uns auch 2011 grosszügig unterstützt hat, werden die neuen Gegebenheiten
ab Herbst 2012 diskutiert.
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Ökumenische Projektgruppe Kirchen an der Igeho Arbeitsgruppe für Messen
& Projekte
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